In BB müssen Spieler halt z.T. jahrelang positionsfremd trainiert werden, um wirkliche Superstars zu werden. Beispiel Stampfl, der hat schon Jahre an Guardtraining hinter sich, wird nächste Saison ein weiteres Jahr Rangetraining bekommen, danach 3-4 Jahre Training auf Center, um am Ende dann mit 28 austrainiert zu sein und auf seine eigentliche Position zu dürfen. Bedeutet um wirklich gute Spieler selbst zu bauen, muss man jahrelang mitunter erhebliche Opfer in der Leistungsfähigkeit des eigenen Teams in Kauf nehmen, zumal eben nur 3 Spieler trainiert werden, während der Rest älter wird.
Ich persönlich konnte mich daher noch nie mit dem Trainingssystem von BB anfreunden, da machen für mich die Systeme in anderen Spielen deutlich mehr Sinn. Ich wäre ja für eine Aufteilung in Gruppen- und Einzeltraining. Einzeltraining ist die derzeitige Version, Gruppentraining Einteilung in 2 Trainingsgruppen, Spieler brauchen ebenfalls x Minuten/Woche, entscheidend ist alleine die Größe. Trainingsfortschritte sowohl bei Einzel- als auch Gruppentraining könnte entsprechend angepasst werden, damit es nicht zu einfach wird. Ich seh aber keinen Grund, weshalb ein 18j All-Star nicht besser werden sollte, wenn er Minuten bekommt. Auch wenns schwierig ist, würde ich da das Realismusargument heranziehen: Hier in BB ist es aktuell unmöglich, junge entwicklungsfähige Teams zusammenzustellen, da es keinen Sinn macht, mehr als 3 Trainees (ok, manchmal 6) zu holen, der Rest sind idR Veteranen. Taugliche Back-UPs gibts daher kaum noch, das ist zu 95% der Trainings"abfall" von 1on1/JS/Reb-Training - wer trainiert schon einen Star-Spieler auf 15k Gehalt, wenn es mehr als genug Überflieger-Superstars gibt, und ohnehin nur 3 Trainees für viele Jahre Training gebraucht werden?
Ein Gruppentraining wie von mir angedacht könnte eben solche jungen Spieler, die aktuell wertlos sind, zu Back-Ups formen, und damit die Breite des Spielerpools wieder erhöhen. Die Preise würden dementsprechend auch nur in eben diesen Regionen angepasst, Spitzenspieler würden damit nicht produziert werden können, und die Preise würden hier dementsprechend weiterhin oben bleiben.