Für alle die sich wundern, warum der blöde Acajou eigentlich genau diese und nicht andere Spieler nominiert, eine neue Rubrik:
"Was ist eigentlich aus dem geworden?"Heute mit der Folge "Was ist eigentlich aus Armando Rysler geworden?"
Ihr kennt ihn sicherlich noch von der letzten Saison, als er - gut behütet von Moun in Bern
(99007) auf Korbjagd gehen durfte. Der Kapitalismus macht aber auch nicht von den Bernern halt und so beschloss Moun sein junges Juwel zu verkaufen. Darüber vergoss ich bereits eine kleine Träne, denn einen Manager wie den Berner findet man nicht oft. Super Training und stets eine gute Form verhalten Rysler immerhin zu fünf Pflichtspieleinsätzen für die U21 und 6 Auftritten in Freunschaftsspielen.
Sein neues zu Hause fand der junge Schweizer schließlich in China. Beim Abschied berichtete er ganz aufregend von der neuen Sprache, den neuen Sitten und vor allem, dass die Chinesen eine Top-Nation in Sachen Jugendarbeit seien.
Es kam jedoch anders! Rysler, am Flughafen gelandet, erwartete die versprochene Limousine. Für gewöhnlich ist dem bescheidenen jungen Mann solche Dekadenz einerlei, aber wenn es doch schon einmal versprochen wird ...
Sie können es sich denken, liebe Leser - auf versprochenes Gefährt würde er wohl heute noch warten. Lediglich das Mobiltelefon klingelte, sein Berater am Apparat: "Du Armando. wir haben Mist gebaut. Ich hab die Schriftzeichen falschrum gelesen. Du bist nicht in der Profiliga gelandet, sondern in der Amateurliga. Da weht der Wind ein wenig anders."
Aber ein Rysler lässt sich davon nicht runterkriegen. Wird schon kein großer Unterschied sein. Erstklassig oder ... naja, wie auch immer.
Die Trainingsstätte war schließlich, nicht ganz so hightech, wie man erwartet hatte. Die Wirtschaftsnation befindet sich, wie unser Protagonist sehr bald zu spüren bekam, teilweise leider noch immer in der dritten Welt und Arbeitsteilung kennen die auch noch nicht. Rysler musste in der ersten Woche gleich mehr als 100 Minuten auf dem Parkett absolvieren. Dass da unsere Nati (Das bin ich!) etwas Stunk macht, wissen einige vielleicht schon. Den Chinesen am Telefon, hallte die alte Leier wieder durch die Leitung: "We both need him in a good game shape. [...] useless! [...] Please take care. [...]" Nach einem etwas verwunderlichen "Ja, nein, bitte, danke, Sandwich!" von der Gegenseite willigte der Chinese schließlich ein und versprach Besserung. Armando werde in Zukunft etwas weniger belastet werden. Da war die Zuversicht natürlich groß.
Aber auch diese Hoffnung starb vor zuletzt. Die SMS von Armando folgte schnell: "Coach, blieb zweimal die Woche auf der Bank. Für Donnerstag ist kein Spiel angesetzt. Statt Training muss ich nun World of Warcraft spielen und Gold sammeln, das die Vereinlsleitung auf eBay verkaufen will. Bitte, hol mich hier raus! Ich will spielen!"
Schrecklich, dieser arme Rysler. Sollen wir da tatenlos zusehen? Nein, wir sollten ihm und damit uns helfen! Holt den Armando zurück in die Schweiz! Bittet den Chinesen
(69276) um Freigabe. Nie wieder Wow für Amrnado!